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Soziales & Gesundheit

Die Informationen auf dieser Seite gibt es auch in Leichter Sprache.

Informationen der Sozialverwaltung aufgrund der Coronavirus-Pandemie

Aktuelle Unterstützungsangebote für Menschen in psychischen Notlagen

In den Zeiten der Corona-Pandemie ist die Versorgung von Menschen mit psychischer Erkrankung ist eine besondere Herausforderung. Der Bezirk, seine medizinischen Einrichtungen und seine Partner in der Beratung und im Hilfesystem arbeiten gemeinsam daran, diese Versorgung auch weiterhin zu gewährleisten.

Aufgrund der geltenden Kontakteinschränkungen kann Unterstützung und Beratung derzeit leider ganz überwiegend nur telefonisch oder per Mail erfolgen.

Darüber hinausgehende Angebote sowie die Kontaktdaten bezirksgeförderter Dienste entnehmen Sie bitte folgender Übersicht:

Aktuelle Unterstützungsangebote (Stand 16.04.2020)

Hier finden Sie Informationen der medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz medbo KU:

Link zur medbo

Link zur medbo/Netzwerkpartner

Link zur medbo/Wichtige Anlaufstellen

Link zum medbo-Corona-Blog

Aktuelle Unterstützungsangebote für Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung, für sinnesgeschädigte oder chronisch kranke Menschen sowie deren Familien

In Zeiten der Corona-Pandemie ist die Versorgung von Menschen mit Behinderung und deren Angehöriger eine besondere Herausforderung. Der Bezirk und seine Partner in der Beratung arbeiten gemeinsam daran, diese Versorgung auch weiterhin zu gewährleisten.

Die Dienste der Offenen Behindertenarbeit (OBA) leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur sozialen Teilhabe von Menschen mit Behinderung und geben in dieser von Unsicherheiten geprägten Zeit beratende Unterstützung. und zeigen Hilfemöglichkeiten auf.

Man unterscheidet regionale und überregionale OBA-Dienste, die jeweils unterschiedliche Einzugsbereiche abdecken.

Regionale Dienste umfassen das Gebiet einer kreisfreien Stadt oder eines Landkreises, überregionale OBA-Dienste decken i.d.R. das Gebiet des Regierungsbezirks ab.

Aufgrund der geltenden Kontakteinschränkungen kann Unterstützung und Beratung derzeit leider fast überwiegend nur telefonisch oder per Mail erfolgen.

Eine Liste der regionalen und überregionalen OBA-Dienste finden Sie hier.

Aktuelle Informationen der Bezirkssozialverwaltung an die Leistungserbringer

Die Bayerischen Bezirke müssen und wollen die Versorgung der Menschen mit Behinderung jetzt und „nach Corona“ sicherstellen. Dies ist nur möglich, wenn die Existenz der sozialen Dienstleister gesichert wird.

Die Bezirke haben daher Mitte März sehr schnell unbürokratische Regelungen gefunden, die Leistungserbringer zu unterstützen. Diese Regelungen waren bis einschließlich 19.04.2020 gültig. Erbrachte Leistungen waren bis zu diesem Zeitpunkt auch wie bisher vereinbart in Rechnung zu stellen.
Ab dem 20.04.2020 erfolgte ein Systemwechsel in der Finanzierung der Leistungen.
Es gilt dabei zugleich die Prinzipien der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit umzusetzen, aber auch die Leistungserbringer finanziell abzusichern.
Wir möchten den Hintergrund hierzu nochmals genauer darlegen, um Unsicherheiten zu beseitigen:
Dem Grunde nach würden nicht erbrachte Leistungen durch den Bezirk Oberpfalz auch nicht zu bezahlen sein. Dies würde die Leistungserbringer vor erhebliche finanzielle Probleme stellen.
Um die Leistungserbringer während der Corona-Pandemie finanziell abzusichern, wurde daher ein bayerischer Rettungsschirm für die Einrichtungen der Eingliederungshilfe gefunden.

Dieser sieht vor, dass für die Zeit ab dem 20.04.2020 die Leistungen nicht mehr einzelfallbezogen finanziert werden, sondern Pauschalen für jede Einrichtung bzw. jedes Einzelangebot gezahlt werden.
Diese Pauschalen sind beim Bezirk Oberpfalz gesondert zu beantragen.
Bei Einrichtungen, die unabhängig davon weiterbetrieben werden (z. B. Wohnheime)  und Leistungsangeboten, die nahezu weiterhin vollständig erbracht werden, ist ein solcher Antrag nicht notwendig. Diese Leistungen werden wie bisher abgerechnet. Eine pauschale Abgeltung erfolgt hier nicht. 
Im Infoschreiben sind die Einrichtungen mit * markiert, die keinen Antrag stellen müssen.
Wir informieren Sie darüber, dass im Antrag auf Seite 2 der Satz, dass tatsächlich zugeflossene Mittel zeitnah nach dem Zufluss in voller Höhe an den Bezirk zu zahlen sind, gestrichen wurde. Bereits beim Bezirk Oberpfalz eingegangene Formblätter gelten trotzdem, ein erneuter Versand ist deswegen nicht notwendig.
Die Entscheidung darüber, wie lange Einrichtungen geschlossen werden müssen und ob bzw. wann einzelne Einrichtungen den Betrieb wieder aufnehmen können, obliegt nicht dem Bezirk Oberpfalz. Dies richtet sich ausschließlich nach der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Sie finden diese Informationen unter:

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/

Es gilt:
 

  • Grundsätzlich sind alle potentiell möglichen Ersatzleistungen (Versicherungen, Leistungen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes, Kurzarbeitergeld, etc.) vorrangig geltend zu machen! Diese werden vom Bezirk Oberpfalz angerechnet.
  • Ersatzleistungen, gleich welcher Art, sind im Nachhinein abzusetzen.
  • Mitarbeiter, die in der „Stammeinrichtung“ nicht beschäftigt werden können, können förderunschädlich auch in anderen Einrichtungen der Eingliederungshilfe eingesetzt werden (gegebenenfalls auch bei einem anderen Träger).
  • Grundsätzlich wird für jede Art des Leistungsangebots eine pauschale Mindestfinanzierung angeboten, Abweichungen nach oben sind möglich. Mindestpauschale bzw. höhere Vergütung sind beim Bezirk Oberpfalz zu beantragen. Einige wenige Leistungsangebote werden wie üblich weiterfinanziert (z.B. pauschal finanzierte Beratungsstellen).
  • Bei den aktuell im Folgenden festgelegten Weiterfinanzierungsregelungen handelt es sich nicht um die direkte Anwendung der Regelungen nach dem SodEG.
  • Die hier angebotenen Regelungen zur Refinanzierung beruhen auf Auslegung der vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Bezirk Oberpfalz und den Trägern der Eingliederungshilfe
  • Zur Inanspruchnahme dieser Leistung ist eine Antragsstellung für jeden Teilbereich notwendig.
  • Das entsprechende Antragsformular finden Sie weiter unten.
  • Ihren Antrag bzw. Ihre Anträge und eventuelle Fragen senden Sie bitte an:

corona-antraege@bezirk-oberpfalz.de

Die aktuellen Informationen zu den verschiedenen Hilfen an die Leistungsträger der Eingliederungshilfe finden Sie in folgendem pdf

Infoschreiben an die Leistungserbringer der Eingliederungshilfe
Stand 19.05.2020)

Antragsformular zur Refinanzierung

 

Informationen für Eltern von Kindern, die normalerweise die Tagesstätte oder das Internat besuchen  

Einsatz von Schulbegleitern/innen: 
In der aktuellen Krisensituation können diese auch im häuslichen Bereich oder in der Notbetreuung eingesetzt werden.

Kostenbeiträge zur Verpflegung:
Der Kostenbeitrag wird ab 01.04.2020 zurückerstattet, wenn das Kind nicht am Mittagessen teilgenommen hat. Eine Rückerstattung für den Teilmonat März 2020 kann nicht erfolgen, da es sich beim Kostenbeitrag um eine Pauschale handelt, in die auch Abwesenheitszeiten (z. B. durch Ferien und Krankheiten) eingerechnet sind. Die Rückerstattung erfolgt nach Ende der Pandemie auf formlosen Antrag (z. B. per Mail) pauschal in einem Betrag. Die Einstellung von Abbuchungen ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache

"Sag's einfach - das Büro für Leichte Sprache" der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg gibt auf seiner Homepage Informationen in Leichter Sprache zum Thema Coronavirus.

Merkblatt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Das Merkblatt bringt die wichtigsten Verhaltensregeln während der Coronavirus-Pandemie auf den Punkt.

Merkblatt

Soziales

Wichtigste Aufgabe des Bezirks Oberpfalz ist seine Trägerschaft für die Eingliederungshilfe und überörtliche Sozialhilfe. Zu diesem Zweck wendet der Bezirk Oberpfalz über 93 Prozent seiner Ausgaben auf (Stand 2020).  

Im Rahmen der Eingliederungshilfe unterstützt der Bezirk seelisch, geistig und körperlich behinderte bzw. von Behinderung bedrohte Menschen von der Frühförderung im Kindesalter über die Ausbildung und das Berufsleben bis zum Lebensabend. Ermöglicht werden soll dabei  eine selbstbestimmte Lebensführung und die weitestmögliche gesellschaftliche Teilhabe.

Im Bereich ambulante und stationäre Hilfe zur Pflege unterstützt der Bezirk pflegebedürftige Bürger, die den notwendigen Pflegeaufwand nicht aus eigenen Mitteln finanzieren können.

Rund 14.000 Leistungsberechtigte in der Oberpfalz stützen sich auf die dem Bezirk zugewiesene soziale Verantwortung und Kompetenz. Ansprechpartner dieser Menschen und deren Angehöriger ist die Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz mit ihren rund 190 Mitarbeiter. 

Eine kostenlose, unabhängige und bürgernahe Beratung im Bereich Hilfe zur Pflege und für Menschen mit Behinderung bieten Fachleute der Bezirkssozialverwaltung in allen Landkreisen der Oberpfalz sowie in den kreisfreien Städten Weiden i.d.OPf.  und Amberg an, nähere Informationen finden Sie unter Beratungstelle für Pflege und Menschen mit Behinderung. Sie finden dort auch die aktuellen Einschränkungen dieses Serviceangebots aufgrund der Coronavirus-Epidemie. 

Gesundheit

Mit dem Kommunalunternehmen "Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz medbo" erfüllt der Bezirk als alleiniger Gesellschafter seinen gesetzlich zugewiesenen Versorgungsauftrag für die Oberpfälzer Bürger auf dem Gebiet der Neurologie, Psychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie auf universitärem Niveau. 

Außerdem engagiert sich der Bezirk Oberpfalz als Motor des Zweckverbands Sibyllenbad und als Zuschussgeber für das Präventionszentrum Bad Kötzting im Bereich wirtschaftliche Strukturförderung durch Kur, Wellness und Prävention.