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Handlungsfelder

Die Handlungsfelder

Das Klima­schutz­konzept des Bezirks Oberpfalz wird zurzeit erarbeitet und soll bis zum Herbst 2022 fertiggestellt werden.

In dem Konzept werden vier relevante Handlungsfelder, nämlich eigene Liegen­schaften, IT-Infrastruktur, Nachhaltigkeit in der Beschaffung und E-Mobilität, analysiert und Einsparpotenziale aufgedeckt. Zudem werden mögliche Klimaschutzmaßnahmen vorgeschlagen, durch die der Bezirk kurz-, mittel- und langfristig zur Reduzierung der schädlichen Treibhaus­gasemissionen beitragen kann.

Eigene Liegenschaften

Neben den Gebäuden der Bezirksverwaltung und den vermieteten Wohnhäusern in Regensburg gehören hierzu das Freilandmuseum Oberpfalz in Neusath und Perschen bei Nabburg, die Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg und der Teichwirtschaftliche Beispielsbetrieb Wöllershof.

Ziel ist es hier, Energie-Einsparungspotentiale aufzudecken und CO2-Emissionen zu verringern. Dazu werden nach und nach alle wichtigen Bereiche analysiert wie Gebäudehülle (Außenwand, Fenster, Dach), Wärmeerzeugung (Kessel, Pumpen, Regelungen etc.), Lüftungstechnik, Warmwasserbereitung, Elektrotechnik, Beleuchtung oder der Einsatz regenerativer Energien.           

IT-Infrastruktur und Digitalisierung

Neben der Beschaffung von energieeffizienten Geräten (z.B. Druckern) spielt in diesem Handlungsfeld auch die Digitalisierung eine große Rolle. Hier sollten sowohl Energie- als auch Ressourceneinsparungen realisiert werden können (Papier, Druckertoner, Abfall).     

Nachhaltigkeit in der Beschaffung

Bei Beschaffungen und Auftragsvergaben liegen große Einsparpotentiale. In dieses Handlungsfeld fallen beispielsweise der Bezug von Strom oder Gas, die Anschaffung von Kraftfahrzeugen, der Erwerb von Bürogeräten einschließlich Leuchtmittel, Kopierer sowie die Vergabe von Dienstleistungen. Ziel ist, nachhaltige Kriterien einzuführen (z.B. Energieverbrauch, Langlebigkeit, Vermeidung von Plastik, Berücksichtigung von labels (z.B. Blauer Engel), etc. ).

Mobilität

Im Rahmen dieses Handlungsfeldes wird untersucht werden, inwieweit der Fuhrpark auf klimafreundliche Modelle, z.B. E-Fahrzeuge, umgestellt werden kann oder Ladesäulen für Autos und Fahrräder installiert werden können. Neben den dienstlichen Fahrten geht es hier auch darum, wie die Arbeitswege der Mitarbeitenden klimafreundlich beeinflusst werden können.

Auch die Vermeidung von Mobilität, z.B. durch Telefon- oder Videokonferenzen gehört hierher ebenso wie die Nutzung von Homeoffice – auch hier können viele Fahrten vermieden und CO2 eingespart werden.