Franz Löffler übernimmt Schirmherrschaft für Burgfestspiel „Vom Hussenkrieg“
Eine Gruppe kostümierter Schauspieler des Festspielvereins Neunburg vorm Wald brachte dem Oberpfälzer Bezirkstagspräsidenten die Schirmherrenbitte für die Festspielsaison 2026 vor.
Regensburg, 27. Mai 2026 - Wenn im Juli wieder Pferde, Ritter, Schlachten und der mittelalterliche Alltag den Burghof erfüllen, verwandelt sich das historische Schloss in Neunburg vorm Wald in eine große Freilichtbühne. Seit über 40 Jahren begeistern die Burgfestspiele „Vom Hussenkrieg“ das Publikum mit Spannung, Emotion und lebendigem Theater. Die Schirmherrschaft für die Festspielsaison 2026 hat nun Bezirkstagspräsident Franz Löffler übernommen.
Zum Schirmherrenbitten ist eine Gruppe kostümierter Akteure des Festspielvereins um Vorsitzenden Manuel Winkler in den Alten Festsaal der Bezirksverwaltung nach Regensburg gekommen. Begleitet wurden die Darsteller und Darstellerinnen von Neunburgs Bürgermeister Martin Birner und MdL Martin Scharf.
Ein Stück Heimatgeschichte
„Das Festspiel, bei dem es heuer einige Veränderungen geben wird, ist nicht nur eine Veranstaltung, sondern ein Stück Heimatgeschichte“, sagte Birner. Für die mehr als 100 ehrenamtlichen Schauspieler sei es eine besondere Ehre und große Wertschätzung, dass der Bezirkstagspräsident das Amt übernimmt. Schließlich, so Birner, sei Löffler mit Leib und Seele Kulturträger für die Oberpfalz.
Der Festspiel-erfahrene Politiker aus Waldmünchen – Franz Löffler ist den Trenckfestspielen seit vielen Jahren eng verbunden – löste im Anschluss die drei von Vorstand Manuel Winkler gestellten Aufgaben mühelos. So galt es das Pfalzgrafenpaar zu identifizieren, wichtige Symbole zu benennen und eine zweiminütige Rede ohne bestimmte Begriffe zu halten.
„Hochkarätige Kultur gibt es nicht nur in den Metropolen, sondern auch bei uns im ländlichen Raum“, betonte Löffler. Gerade die Oberpfalz biete ein breit gefächertes Angebot und sei bekannt für die Vielzahl an Festspielen. Kultur schaffe Identität und biete Halt sowie Orientierung. Sein Dank galt den ehrenamtlichen Akteuren, „die sich auf jeden Fall mit den Profis messen können“, für ihren Einsatz. Denn persönliches Engagement und Zusammenhalt seien in herausfordernden Zeiten wie diesen unverzichtbar für eine funktionierende Gesellschaft. Löffler wünschte dem Festspielverein abschließend viel Erfolg und viele Zuschauer.
Am 4. Juli ist Premiere
Premiere für das Neunburger Burgfestspiel „Vom Hussenkrieg“, das ein eindringliches Plädoyer gegen Krieg und für Menschlichkeit und Verständigung sein soll, ist am Samstag, 4. Juli, um 20.30 Uhr. Die Besucher dürfen sich auf viele Neuerungen freuen, da der Verein das Stück mit seinen Regisseurinnen Karin Michl und Verena Hergl umfangreich überarbeitet hat.



