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Regelmäßiger Austausch als Fundament für eine gute Zusammenarbeit

Das Treffen des Bezirksarbeitskreises der Oberpfälzer Werkstatträte und Frauenbeauftragten im Festsaal des Bezirks in Regensburg hat sich mittlerweile zur Tradition entwickelt.

Regensburg, 19. Februar 2026 - Der Bezirksarbeitskreis der Oberpfälzer Werkstatträte und Frauenbeauftragten tagte 2024 erstmals im Alten Festsaal des Bezirks Oberpfalz. Das Treffen fand nun bereits zum dritten Mal in Regensburg statt und hat sich sozusagen zur Tradition entwickelt.

Dr. Marje Mülder, Leiterin der Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz, begrüßte die rund 60 Teilnehmenden und bekräftigte auf Nachfrage, dass man den Raum auch künftig zur Verfügung stellen und diese Tradition so aufrechterhalten werde.

Im Anschluss wurden interne Themen der Werkstatträte bearbeitet. Im Zentrum stand dieses Jahr die Wahl der neuen Bezirkssprecher sowie der Bericht aus der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Bayern/Deutschland.

Von BIBay bis Modellwerkstätten

Nach der Mittagspause stellten sich Dr. Marje Mülder, Ann-Kathrin Magin (Leiterin des Referats 1 „Sozialplanung und Kooperation, Zuschüsse, Beratung, Rechnungsstelle, Fachdienst, Entgeltwesen und Psychiatriekoordination“) und Anita Liebl (Verantwortliche für die Modellwerkstätten) den Fragen der Werkstatträte. Dabei ging es beispielsweise um die individuelle Bedarfsermittlung mit BIBay und aktuelle Informationen zur Modellphase WfbM in Bayern.

Zudem erkundigten sich die Werkstatträte, ob es beim Thema „Werkstattlohn“ aus Sicht der Bezirke Neuigkeiten gebe. Sorge bereitet manchen Werkstatträten die angespannte finanzielle Situation der Bezirke. In diesem Zusammenhang verwies Dr. Mülder auf den rechtlichen Anspruch von leistungsberechtigten Personen. Menschen mit Behinderung sollen passgenauere Leistungen zu Rehabilitation und Teilhabe erhalten.

Enge Zusammenarbeit

Zum Schluss waren sich alle Beteiligten einig: Um Barrieren abzubauen und Teilhabe und Vielfalt auch in finanziell herausfordernden Zeiten zu ermöglichen, braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen den leistungsberechtigten Personen, den Leistungserbringern und dem Leistungsträger. Mit der Einladung der Werkstatträte in den Bezirk und dem regelmäßigen Austausch sei hier ein weiterer wichtiger Schritt getan.

Der Bezirksarbeitskreis der Oberpfälzer Werkstatträte und Frauenbeauftragten tagte erneut im Alten Festsaal des Bezirks Oberpfalz in Regensburg (Foto: Schweda).