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Konzert "Alois Hába und seine Mikrotonalität"

Mittwoch, 21. September 2022, Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz, Emmeramsplatz 8, 93047 Regensburg, 19.00 Uhr
Einführung 18.00 Uhr

Hába Quartett

Hába Quartett

Sha Katsouris, Violine
Artur Podlesniy, Violine
Peter Zelienka, Viola
Arnold Ilg, Violoncello

Der tschechische Komponist Alois Hába (1893 – 1973) gehört zu den markantesten Vertretern der europäischen Musikavantgarde des 20.Jahrhunderts. Aufsehen erregte seine Idee einer neuen, „befreiten“ Musik auf der Basis von Mikrointervallen und athematischen Strukturen. Inspiriert durch die traditionelle mährische Musik erweiterte er die Tonskala um Viertel-, Fünftel-, Sechstel- und Zwölfteltöne. Neben sechzehn Streichquartetten, Chor-, Klavier- und Orgelwerken komponierte er auch drei Opern.

Allerdings umfassen die Mikrointervall-Kompositionen kaum einmal ein Drittel seines Schaffens; der ganze Reichtum seines betont individuellen, von unterschiedlichsten Denkströmungen inspirierten Werks (u. a. durch die Lehren Rudolf Steiners) ist erst noch zu entdecken.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Kammermusikfestivals Regensburg 2022 mit freundlicher Unterstützung der Heinrich-Simbriger-Stiftung.