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Wie klingt die Oberpfalz?

Ein Frau lehnt ihren Kopf in eine Hörstation der Ausstellung "Wie klingt die Oberpfalz?"

Fühlen sich die Nordoberpfälzer zuhause, wenn sie die Regensburger Domspatzen hören, oder gehört zu ihrem Heimatgefühl eher das Schmatzen der Karpfen im „Land der tausend Teiche“?

Wie erleben unsere tschechischen Nachbarn die Oberpfalz, wenn ihnen diese hörbar gemacht wird?

Nach 20 Ausstellungorten in der Oberpfalz wanderte „Wie klingt die Oberpfalz?“ durch Tschechien. Stationen waren bisher die Studien- und Wissenschaftliche Bibliothek der Pilsner Region in Pilsen und das Grenzlandmuseum in Kdyně. Vom 22.05.2018 bis Ende August 2018 war die Ausstellung in der Repräsentanz des Freistaats Bayern in Prag zu sehen.

Bis zum 28.02.2019 ist die Ausstellung jeweils von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Archäowerkstatt des Geschichtsparks Bärnau-Tachov zu sehen.

 

Studierende der Vergleichenden Kulturwissenschaft, Softwareentwickler der Medieninformatik der Universität Regensburg sowie Absolventen der Fachakademie für Raum- und Objektdesign Cham haben die Ausstellung unter Federführung der Bezirksheimatpflege entworfen und technisch umgesetzt. Klänge, Texttafeln, multimediale Spiele und Anwendungen sowie begleitende Fotografien vermitteln die neun Schwerpunkte der Ausstellung wie zum Beispiel die Themen Musik, Bräuche, Sprache oder Mobilität. Ob Luchsschrei oder Dönerbude: Alle Geräusche und Klänge werden in ihre historischen oder aktuellen Bezüge eingebettet. Zu der Ausstellung erschien das „Libretto“, eine Broschüre mit den dazugehörigen Texten.