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Ein Leben als Fremder

 

REGENSBURG. „Einmal ein Fremder, immer ein Fremder. Ist es ein Verbrechen, ein Deutscher zu sein?“ heißt der Titel des autobiographischen Romans von Oskar Georg Siebert. Auf Einladung des Sudetendeutschen Musikinstituts liest der Autor am Donnerstag, 22. Februar in den Räumen der Bibliothek des Sudetendeutschen Musikinstituts (Ludwig-Thoma-Straße 14 in Regensburg) aus seinem Werk. Beginn ist um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.

Geboren 1942 als Sohn einer Tschechin und eines Deutschen schildert Siebert nicht nur sein schweres Leben als verschlepptes Kind, sondern auch das ergreifende Schicksal seiner Mutter. Der Autor musste sich von Anfang an der Diskriminierung und später auch der politischen Verfolgung in der damaligen Tschechoslowakei beugen. Auch nach seiner Übersiedlung nach Westdeutschland 1976 stieß er als „Fremder“ auf allerlei Schwierigkeiten durch die hiesige Bürokratie und Rechtsprechung.

Heute lebt und wirkt Oskar Georg Siebert als freier Autor und Filmemacher in Regensburg.