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Neues zum Rundfunk in der Tschechoslowakei 1923 bis 1945

Der Tagungsband Hörfunk und Hörfunkpolitik in der Tschechoslowakei und im Protektorat Böhmen und Mähren, hg. von Peter Becher/ Anna Knechtel, Berlin (Frank & Timme) 2017, beleuchtet die Anfänge des tschechoslowakischen Hörfunks, die Entwicklung seines deutschen Programms, den Aufbau des Senders Melnik, die Tätigkeit deutschsprachiger Auslandssender und des Protektoratsrundfunks sowie die politische Instrumentalisierung des jungen Mediums.

In Der Deutsche Rundfunk der 1. Tschechoslowakischen Republik, hg. von Eckhard Jirgens, Regensburg (ConBrio) 2017, werden Musiksendungen zwischen 1925 und 1938 dokumentiert. Diese führen fundiert in einzelne Epochen und Werke der klassischen Musik ein (Paul Nettl) oder beobachten scharfsinnig gesellschaftliche Stellung und Wertschätzung von Klassik (Viktor Ullmann) in der damaligen Tschechoslowakei. Damit eröffnen sich Einblicke in Vorstellungen, Erwartungen und Ideologien deutschsprachiger Musiker.

Eintritt frei

Das Sudetendeutsche Musikinstitut wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.