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Veröffentlichungen

CD Leistner-Mayer Streichquartett 5,6,7  

CD-Neuerscheinung des Sudetendeutschen Musikinstituts:

Roland Leistner-Mayer:
Streichquartette 5, 6, 7, opp. 147, 148, 151
Sojka Quartet

bei TYXart, TXA17090

Das Streichquartett ist eine der zentralen Gattungen im Schaffen von Roland Leistner-Mayer. Die hier vorliegende CD präsentiert die jüngst entstandenen Streichquartette Nr. 5 bis 7 (2014  ̶ 16).

»Das Komponieren von Streichquartetten ist Königsdisziplin. Mozart, Beethoven, Brahms, Schönberg und Bartok haben da mächtige Klanggebirge getürmt und sind dem zeitgenössischen Compositeur harte Konkurrenten. Roland Leistner-Mayer kann mit neuen Quartetten aufwarten, die sich würdig in die hehre Tradition einreihen. [...] Das tschechische Sojka Quartett überzeugt durch eine zupackende Interpretation, die bei hohem technischen Anspruch den Akzent auf die emotionalen Qualitäten dieser Musik setzt und feinste Nuancen auslotet. [...]«

Zeitung 'Oberbayerisches Volksblatt', Deutschland (24.09.2017)

 

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 CD Kammermusik Streicher böhmisch-mährischer Komponisten

Kammermusik für Streicher böhmisch-mährischer Komponisten des 18. Jahrshunderts
Sojka Quartet
bei TYXart, TXA116076 

Die Musik der "böhmischen Länder", d. h. jener habsburgischen Gebiete, die zu den böhmischen Kronländern gehörten - also Böhmen, Mähren sowie der (nach 1742) bei den Habsburgern verbliebene Teil Schlesiens (Österreichisch-Schlesien) - stand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an der Spitze der damaligen Musikentwicklung. Viele böhmische Musiker wirkten im 18. Jahrhundert außerhalb ihrer Heimat und orientierten sich über Prag und Wien hinaus ins Ausland. Vor allem England war damals attraktiv, da es hier bereits einen gut funktionierenden bürgerlichen Musikbetrieb gab.


 


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 Aktuelle Veröffentlichungen des Sudetendeutschen Musikinstituts:

 

 Zwischen Brücken und Gräben

Jitka Bajgarová und Andreas Wehrmeyer (Hg.)
Zwischen Brücken und Gräben

Deutsch-tschechische Musikbeziehungen in der ČSR der Zwischenkriegszeit

Die Beiträge des Bandes sind der musikhistorisch reichen, aber gesellschaftspolitisch komplizierten Zwischenkriegszeit in der Tschechoslowakei  gewidmet. Sie zeigen, dass ein ethnisch pointiertes Verständnis der deutsch-tschechischen Beziehungen in der Musik nicht oder nur eingeschränkt der Sache gerecht wird. Es sind unterschiedliche deutsche Milieus zu berücksichtigen wie auch die oft stark internationalen Tendenzen der tschechischen Musikkultur und -pflege. Die Beiträge bieten ebenso Bestandsaufnahmen und Deutungen zu einzelnen Musikereignissen wie auch zu Institutionen und Personen und sind im Einzelnen oft lokalgeschichtlich fundiert. Musikhistorischen Erkenntnissen gesellen sich Forschungen der Literatur- und Kulturhistoriker hinzu, die ebenso auf die Konfliktzonen wie auch die" Brücken" zwischen den Ethnien und Sozialmilieus zu sprechen kommen.Zwischen Brücken und Gräben_CZ

Hier noch zwei Textbeispiele: 

Inhalt

Vorwort

 

Vertrieb durch die ConBrio Verlagsgesellschaft
ISBN: 978-8-087112-89-2
€ 24,95

 

 

 

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Andreas Wehrmeyer (Hg.)Protektorat
"Musik im Protektorat - Böhmen und Mähren"
Fakten - Hintergründe - Historisches Umfeld

Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht am 15. März 1939 in Prag errichtete Adolf Hitler das sogenannte "Reichsprotektorat Böhmen und Mähren".
Der vorliegende Band widmet sich dem okkupierten Gebiet erstmals unter spezifisch musikhistorischen Aspekten. Das Spektrum der Themen und und Darstellungsformen reicht von der Überblicksdarstellung bis zur problemorientierten Skizze, von institutions- und lokalgeschichtlichen Forschungen bis zur Betrachtung einzelner Künstlerbiografien und Schaffensmotive.

Viele Beiträge besitzen einen ausgeprägt dokumentarischen Charakter und erschließen insoweit mancherlei Neuland. In der Fülle des aufgearbeiteten Materials und der angebotenen Deutungen verspricht der Band eine Vielzahl fruchtbringender Ansätze für künftige Forschungen und Neubetrachtungen.  

Veröffentlichungen des Sudetendeutschen Musikinstituts
Berichte, Band 6, München 2008

Ricordi Verlag ISBN 978-3-938809-8

 

 

 

 

 

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Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts:

 Buchcover Olmützer Stadttheater

 

Jiři Kopecký / Lenka Křupková
Das Olmützer Stadttheater und seine Oper 
„Wer in Olmütz gefällt, gefällt in der ganzen Welt“

 

Die Autoren legen eine Fallstudie zur Institution des städtischen deutschsprachigen Musiktheaters am Beispiel Olmütz vor (1770–1920). Diese eröffnet neue Perspektiven auf das Funktionieren eines solchen Hauses unter sowohl theater- als auch musikwissenschaftlichen Fragestellungen im europäischen Rahmen.

Erschienen als Band 14 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2017

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1272
304 Seiten, Paperback, CB 1272,
ISBN-Nr. 978-3-940768-72-8

 

 

  

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Eckhard Jirgens

"Der Deutsche Rundfunk der 1. Tschechoslowakischen Republik"Der Deutsche Rundfunk der 1. Tschechoslowakischen Republik
Musiksendungen 1925–1938: Vorträge – Artikel – Autoren

Von der anspruchsvollen musikästhetischen Reflexion (Viktor Ullmann) über den neuesten musikhistorischen Forschungsstand (Paul Nettl), vom leidenschaftlichen Appell an das Prager deutsche Theaterpublikum (Robert Volkner) bis zum schockierenden Befund über den sozialen Abstieg des Berufsmusikertums (Edwin Janetschek) eröffnet sich den Leserinnen und Lesern ein breit gefächerter Einblick in die Probleme, Erwartungen und Bekenntnisse wichtiger deutschsprachiger Repräsentanten der Musik in der Tschechoslowakei zwischen 1925 und 1938.

Auch das spannungsgeladene Verhältnis zwischen hauptstädtisch-elitärer und bodenständig-provinzieller Musikkulturarbeit wird – beispielsweise anhand der Beiträge Richard Pflegshörls – in höchst anschaulicher Weise nachvollziehbar. Und schließlich: Wie reagierten die Musikredakteure der Prager Deutschen Sendung auf die tiefgreifenden Umwälzungen im Deutschen Reich ab 1933? Teilband 2 setzt die Dokumentation unterschiedlichster Texte fort. Unter ihnen ragen besonders die Aufsätze Fritz Seemanns heraus, in denen er sich bemühte, auch dem „einfachen“ Leserpublikum schwierigere musikhistorische und -technische Gegebenheiten verständlich zu machen. Im dritten und letzten Teil der Publikation stehen die Autorinnen und Autoren selbst, also ihre Biografien – vor allem unter rundfunkhistorischen Aspekten – im Mittelpunkt der Betrachtungen. Ein ausführliches Namenverzeichnis rundet die Publikation ab.

Erschienen als Band 13 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2017

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1269, 564 Seiten in zwei Teilbänden, Paperback

ISBN 978-3-940768-69-8

Gefördert von:
 Logo BKM

 

Ergänzend verweisen wir auf die Website www.e-jirgens.de „Die Musikprogramme des Deutschen Rundfunks im ‚Protektorat Böhmen und Mähren‘ (1939-1945). Datenbanken und Texte“ 

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Biographie und Werk des Komponisten Hans Feiertag
 

Thomas Emmerig (Hg.)

"...es war, als hätte die Musik ihn gewählt"
Biographie und Werk des Komponisten Hans Feiertag (1911-1943)    

Hans Feiertag galt seinen Zeitgenossen als große Begabung unter den jungen Künstlern seiner Generation. Übersehen wurde dabei, dass er doch ein Wiener war. Er war in Wien geboren, und nur die berufliche Versetzung seines Vaters brachte ihn in jungen Jahren in das deutsch-böhmische Gebiet nach  Komotau. Feiertag hatte früh einen Aufführungserfolg, der aufhorchen ließ, nachhaltige Wirkung indessen war ihm nicht vergönnt. Seiner emigrierenden Freundin Hanna Fischl konnte er nicht folgen, stattdessen wurde er zur Wehrmacht eingezogen. Seine Werke lagerte er zu seinem Freund Johann W. Hammer nach Karlsbad aus, der sie retten konnte. Nur eine Woche nach seinem 32. Geburtstag musste er sein Leben in Russland lassen. Und dann drohte auch noch sein Werk zu verschwinden. Seine Witwe Emma, geb. Kostelecky, wollte sich mit dem Gedanken lange nicht abfinden, dass er nicht wiederkommen würde, und untersagte jeden Hinweis und jeden Zugriff auf sein Werk.

"In Regensburg haben Freunde des Komponisten über einen weiten Weg und alle Öde hinweg die Hand Hans Feiertags ergriffen..., über sein Grab und all die von ihm beklagten Gräber hinweg...!"
Erich L. Biberger 1988

 

Erschienen als Band 12 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2016

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1262

ISBN 978-3-940768-62-9

 

 

 

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Buchcover Ferdinand Gerhardt

Ferdinand Gerhardt jun.

"Man schreibt selten über das, was schicksalhaft unser Leben bestimmt"
Erinnerungen

Ferdinand Gerhardt jun. wurde 1888 in Reichenberg (heute: Liberec) geboren, er verstarb 1985 in Innsbruck. Seine musikalische Ausbildung lag in den Händen seines Vaters Ferdinand Gerhardt sen. (1848‒1937). Er entschied sich jedoch, die Musik nicht zu seinem Beruf zu machen und studierte Altphilologie in Wien und Prag. Bis 1945 lebte er als Gymnasiallehrer in Reichenberg. Daneben leitete er eine Reihe mit musikalischen Vormittags-Aufführungen, die sein Vater ins Leben gerufen hatte.

Gerhardt jun. bewahrte zeitlebens eine starke Bindung an die musikalische Tradition und verschloss sich weitgehend den stilistischen Mitteln der Neuen Musik. Dessen ungeachtet zeigen manche seiner späteren Werke, z. B. die Klavierlieder nach Hermann Hesse, Ansätze zu einer formal und harmonisch begründeten Modernität.

Die Lebenserinnerungen von Gerhardt jun. entstanden bis Ende der 1950er Jahre. Sie reflektieren ebenso die Ereignisse und Umstände, die zum Verlassen der böhmischen Heimat führten, wie auch die schwierigen Neuanfänge in Bayern und die für ihn prägende Rolle der Musik.

 

Erschienen als Band 11 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2016

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1261

ISBN 978-3-940768-61-2

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 Musiktheorie und musikalisches Werk

Thomas Emmerig

Musiktheorie und musikalisches Werk - Eine Diskussion im Briefwechsel zwischen Hans-Georg Burghardt und Heinrich Simbriger

1955 schrieb der Komponist und Musikwissenschaftler Hans- Georg Burghardt einen Brief an Heinrich Simbriger. Dieser antwortete ihm: „Ich bin gerne bereit, über die Fragen zu diskutieren, die Sie gerne behandelt sehen möchten.“ Aus dieser Kontaktaufnahme entwickelte sich eine spannende Korrespondenz der beiden Männer, die mit wechselnden Inhalten in drei Perioden unterschiedlicher Intensität bis zu Simbrigers Tod im Jahre 1976 andauern sollte.

Erschienen als Band 10 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2015

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1255

184 Seiten, Paperback,  CB 1255ISBN-Nr. 978-3940768551

 

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Milan KunaKarel Reiner

Karel Reiner (1910-1979)
"Der Komponist in seiner Zeit"

Karel Reiner gehört zu den fesselndsten Komponisten der Musikmoderne in der Tschechoslowakei. Aufgewachsen in einer jüdischen Familie mit deutscher Muttersprache, schloss er sich schon in jungen Jahren der tschechischen Prager Musikavantgarde an. Die Jahre des nationalsozialistischen Rassenwahns überlebte er unter schicksalhaft-glücklichen Umständen. Nach dem Krieg war Reiner zunächst geneigt, sich den Forderungen des sozialistischen Realismus zu beugen, wurde dann aber rasch als "Formalist" angesehen. Seine Hoffnungen, die er in die Reformen des "Prager Frühlings" 1968 setzte, erfüllten sich nicht. Reiner antwortete mit kritsich-pointierten Kompositionen und blieb sich bis zuletzt als wacher und unangepasster Schöpfergeist treu. 

Milan Kuna (Jahrgang 1932) ist ein über Tschechien hinaus bekannter Musikkritiker und Musikwisschaftler. ER hat über die Komponisten Antonin Dvorák und Karel Boleslav Jirák publiziert, über den Dirigenten Vßaclav Talich sowie über die tschechische/böhmische Musik des 20. Jahrhunderts unter verschiedensten Aspekten. In deutscher Sprache erschien seine grundlegende Studie "Musik an der Grenze des Lebens. Musikerinnen und Musiker aus böhmischen Ländern in nationalsozialistischen Konzentrationslager", Frankfurt a. M. 2000.

Erschienen als Band 9 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2014

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1253

ISBN 978-3-940768-53-7

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 Musik im Archiv- Musikarchiv der Künstlergilde

Thomas Emmerig

„Musik im Archiv“ – Thomas Stolle und die Konzertreihe des Musikarchivs der Künstlergilde e.V. in Regensburg 1987–1995

Am 15. August 1986 trat der Pianist, Solorepetitor und Kapellmeister Thomas Stolle die Leitung des Musikarchivs der Künstlergilde e.V. an. Bereits im Herbst desselben Jahres kündigte er eine Kammerkonzertreihe an. In dieser Reihe unter dem Titel „Musik im Archiv“ setzte er immer wieder Unbekanntes, ja echte Raritäten auf die Programme.

Erschienen als Band 8 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2014

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1250

224 Seiten, Paperback, CB 1250, ISBN-Nr.: 978-3-940768-50-6

 

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Randolf Jeschek:Buchtitel Jeschek
„Der Mann fürs ,pizare‘ “
Leben und Werk des Heinrich Ignaz Franz Biber

Heinrich Ignaz Biber hatte ein Faible fürs Bizarre. Das ist nicht verwunderlich, war er doch ein zutiefst barocker Mensch und Künstler. Unberechenbar war er, ehrgeizig, exzentrisch. Er liebte die Extreme, die Superlative. In seinen Instrumentalwerken verschmolz er Heterogenstes zu einer Einheit: ausschweifende Improvisationen, glanzvolle Rhetorik, gefällige Spielmanns-kunst, betörende Klangsinnlichkeit, strengstes Formbewusstsein. Nur eines war er nie und wird er für uns nie sein: langweilig.

Erschienen als Band 7 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2014

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1249

ISBN 978-3-940768-49-0

 

 

 

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Thomas EmmerigSimbriger_Buchreihe
„Ich bin vor allem Komponist…“
Biographie und Werk Heinrich Simbrigers 

Die Forschung zu dem Komponisten und Musiktheoretiker Heinrich Simbriger, der 1903 in Aussig an der Elbe geboren wurde und 1976 in Regensburg verstorben ist, steht noch ganz am Anfang. Der vorliegende Band will die Grundlagen dafür erweitern. Axel Schröter bietet eine knappe Einführung in Simbrigers musikalisches Denken. Zentrale Bedeutung kommt dem umfangreichen Beitrag von Irmgard Freihoffer zu, der im Jahre 1995 an der Universität Regensburg als Magisterarbeit entstanden und seither ungedruckt und unbeachtet geblieben ist. Die Autorin beschäftigt sich darin nicht nur als bislang einzige an einem ausgewählten Werk mit der von Simbriger entwickelten Theorie der „Komplementären Harmonik“ und ihrer praktischen Anwendung in seiner Musik, sie setzt sich vielmehr zuerst eingehend mit den historischen Wurzeln dieser Theorie, mit den persön-lichen Grundlagen von Simbrigers theoretischen Überlegungen und durchaus kritisch mit den Erklärungen zu vielen Details auseinander. Sie legt damit ein solides breites Fundament für die Forschung in diesem Bereich.

Drei Erstveröffentlichungen aus dem Nachlass erweitern das so entstandene Bild. Zwei Studien zur Zwölfton-musik von Heinrich Simbriger aus den frühen 1950er Jahren geben konkreten Einblick in seine Gedanken in diesem frühen Stadium der Entwicklung seiner Theorie. Die etwa in der gleichen Zeit entstandene Darstellung der „Probleme des Komponisten von heute“
verleiht diesem „theoretischen“ Bild Simbrigers praktisches Leben.

Erschienen als Band 6 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2012

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1232

ISBN 978-3-940768-32-2

 

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Thomas Emmerig (Hg.)
"Theorie und Analyse"Emmerig, Theorie
Studien zum Werk Heinrich Simbrigers

Die Forschung zu dem Komponisten und Musiktheoretiker Heinrich Simbriger, der 1903 in Aussig an der Elbe geboren wurde und 1976 in Regensburg verstorben ist, steht noch ganz am Anfang. Der vorliegende Band will die Grundlagen dafür erweitern.
Axel Schröter bietet eine knappe Einführung in Simbrigers musikalisches Denken. Zentrale Bedeutung kommt dem umfangreichen Beitrag von Irmgard Freihoffer zu, der im Jahre 1995 an der Universität Regensburg als Magisterarbeit entstanden und seither ungedruckt und unbeachtet geblieben ist. Die Autorin beschäftigt sich darin nicht nur als bislang einzige an einem ausgewählten Werk mit der von Simbriger entwickelten Theorie der „Komplementären Harmonik“ und ihrer praktischen Anwendung in seiner Musik, sie setzt sich vielmehr zuerst eingehend mit den historischen Wurzeln dieser Theorie, mit den persönlichen Grundlagen von Simbrigers theoretischen Überlegungen und durchaus kritisch mit den Erklärungen zu vielen Details auseinander. Sie legt damit ein solides breites Fundament für die Forschung in diesem Bereich.
Drei Erstveröffentlichungen aus dem Nachlass erweitern das so entstandene Bild. Zwei Studien zur Zwölftonmusik von Heinrich Simbriger aus den frühen 1950er Jahren geben konkreten Einblick in seine Gedanken in diesem frühen Stadium der Entwicklung seiner Theorie.
Die etwa in der gleichen Zeit entstandene Darstellung der „Probleme des Komponisten von
heute“ verleiht diesem „theoretischen“ Bild Simbrigers praktisches Leben.

Erschienen als Band 5 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2011

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1230

ISBN 978-3-940768-30-8

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 Petr Vit:
"Zwischen Ästhetik und Musikkritik"Vit, Ästhetik

Prager Musikdenken von 1760 bis 1860

Die Studie gibt einen Überblick über das Prager musikästhetische Denken in seinen wesentlichen Erscheinungen. Eckpunkte sind die nach Böhmen vordringende Aufklärungsphilosophie um 1760 und die Gewinnung einer eigenen tschechischen kulturellen und politischen Öffentlichkeit um 1860. Zur Sprache kommen sowohl die philosophische Ästhetik – mit ihrem verwickelten Übergang von der barocken Nachahmungs- zur klassisch-romantischen Ausdrucksästhethik – als auch die sich erst herausbildende professionelle Musikkritik. Vor diesem Hintergrund wuchsen im Prager Milieu so bedeutende musikalische Denker wie August Wilhelm Ambros und Eduard Hanslick heran, die der nachfolgenden akademischen Musikwissenschaft reiche, bis heute nachwirkende Impulse gaben.

Petr Vít hat mit seiner ursprünglich in tschechischer Sprache verfassten Studie (Prag 1987) ein Grundlagenwerk vorgelegt, das die im Wesentlichen deutschsprachige Gedankenwelt der Prager Musikästhetik übersichtlich und auch dem Musikliebhaber verständlich darbietet. Die deutsche Edititon wurde in Zusammenarbeit mit dem Autor erstellt.

Erschienen als Band 4 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2010

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1221

ISBN 978-3-940768-21-6

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Václav Urban

Kurt Adler
Ein Leben für die Musik

Aus dem Tschechischen übertragen, herausgegeben und mit Ergänzungen versehen von
von Hana Pfalzová

Titelseite Adler
Die vorliegende Monographie bietet die erste umfassende Würdigung des Dirigenten und Musikwissenschaftlers Kurt Adler, geboren 1907 in Jindřichův Hradec / Neuhaus (Böhmen), gestorben 1977 in New York.
Nach einer vielseitigen und profunden musikalischen Ausbildung in Wien wirkte Adler zunächst in Berlin und Prag. Nach Zwischenstationen in Kiew und Stalingrad emigrierte er 1938 von Wien in die USA, wo er ab 1943 als Chordirektor und Dirigent an der Metropolitan Opera in New York tätig war.
Seine Erfahrungen als Korrepetitor schrieb er in dem Buch The Art of Accompanying (1965) nieder.

Erschienen als Band 2 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2009

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1213

ISBN 978-3-940768-13-1

 

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Jizchak Avni

Von Prag nach Jerusalem
Ein Bericht über mein Leben und WirkenJizchak Avni

 Herausgegeben von Johannes Ahlmeyer

Jizchak Avni, geboren 1923 als Harry Steiner in Prag und seit 1939 in Palästina bzw. Israel lebend, legt in vorliegendem Band erstmals seine in deutscher Sprache verfasste Autobiographie vor. Er spricht als Zeitzeuge, der dem aufziehenden Naziterror und der Judenvernichtung unter glücklichen Umständen entfliehen konnte. Avni studierte an der Rubin-Musikakademie in Jerusalem Musik und absolvierte zugleich eine Ausbildung als jüdischer Vorbeter und Kantor (Chasan). In dieser Funktion wirkte er an verschiedenen liberalen Synagogen u. a. in Tel Aviv und Jerusalem. Schon früh setzte sich Avni für die Vertiefung der Kontakte zwischen Juden, Arabern und Christen ein, seit 1980 führten ihn zahlreiche Vortragsreisen nach Deutschland.
Mit seinen sowohl aus folkloristischen wie synagogalen Traditionen gespeisten Liedern erreichte Avni höchste moralische Autorität  und Wirkkraft. Einige von ihnen sind der Autobiographie ergänzend (in Noten gesetzt) beigegeben. Abgerundet wird der Band durch einen schon an anderer Stelle publizierten Text Avnis über die zionistische Jugendbewegung in der Tschechoslowakei.

Erschienen als Band 1 in der Reihe "neue wege-nové cesty"
(Schriftenreihe des Sudetendeutschen Musikinstituts), Regensburg 2009

Con Brio Verlagsgesellschaft CB 1203

ISBN 978-3-940768-03-2

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Neuerscheinungen des Sudetendeutschen Musikinstituts im Laurentius-Musikverlag
(www.laurentius-musikverlag.de)

 

Paul Königer:

Gardone-Lieder nach eigenen Texten für Sopran und Klavier (1924-25). Erstausgabe, herausgegeben im Auftrag des Sudetendeutschen Musikinstituts in Regensburg (Träger: Bezirk Oberpfalz) von Thomas Emmerig („Musik aus dem Archiv“. Erstausgaben aus dem Musikarchiv der KünstlerGilde e.V. in Regensburg, Band 3).

LMV 240. Partitur 36,00 €.

 

Lieder nach verschiedenen Dichtern für Sopran und Klavier (1932-38). Erstausgabe, herausgegeben im Auftrag des Sudetendeutschen Musikinstituts in Regensburg (Träger: Bezirk Oberpfalz) von Thomas Emmerig („Musik aus dem Archiv“. Erstausgaben aus dem Musikarchiv der KünstlerGilde e.V. in Regensburg, Band 4).

LMV 241. Partitur 32,00 €.

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Friederike Schwarz:

Sonate für Violine und Klavier (1932, 2. Fassung 1935), herausgegeben im Auftrag des Sudetendeutschen Musikinstituts (Träger: Bezirk Oberpfalz) von Thomas Emmerig. Erstausgabe.

LMV 194. Partitur & Stimme. 24,00 €.

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Hans-Georg Burghardt:

Sonate für Violoncello und Klavier, op. 53 (1942). Erstausgabe, herausgegeben von Thomas Emmerig. Mit einem Vorwort von Helmut Scheunchen („Musik aus dem Archiv“. Erstausgaben aus dem Musikarchiv der KünstlerGilde e.V. in Regensburg, Band 1). LMV 227. 24,00 €.

 

12 Klaviersonaten. Gesamtausgabe in zwei Bänden. Erstausgabe, herausgegeben im Auftrag des Sudetendeutschen Musikinstituts (Träger: Bezirk Oberpfalz) Regensburg von Thomas Emmerig. Mit einem Werkkommentar von Nicole Kämpken, Band 1: Klaviersonaten Nr. 1-6 ("Musik aus dem Archiv". Erstausgaben aus dem Musikarchiv der KünstlerGilde e.V. in Regensburg, Band 14), LMV 267. 49,80 €.

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Wenzel Heinrich Veit

Streichquartett e-Moll, Partitur, nach dem Manuskript herausgegeben von Denis Lomtev,
JWE 6

 


 

 

 

 

Das Sudetendeutsche Musikinstitut wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert

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 Kontakt

  • Sudetendeutsches Musikinstitut (SMI), Dr. Andreas Wehrmeyer
    Ludwig-Thoma-Str. 14
    93051 Regensburg
    Tel.: 0941 9100-1341 
    Fax: 0941 9100-1349